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NVL –Vertreter der Lohnsteuerhilfevereine und SPD diskutieren Steuerkonzepte - Bekenntnis zum handlungsfähigen Staat -

Am 26. Mai 2009 trafen sich Hubertus Heil, Generalsekretär der SPD und Joachim Poß, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion und Mitglied des Parteivorstandes mit dem Sprecher und dem Geschäftsführer des Neuen Verbandes der Lohnsteuerhilfevereine e.V. (NVL), Ingo Bettels und Uwe Rauhöft, zu einem Austausch über ihre steuerpolitischen Vorstellungen.

Übergabe des NVL - Steuerkonzeptes im Willy-Brandt-Haus in Berlin

Übergabe des NVL - Steuerkonzeptes im Willy-Brandt-Haus in Berlin

v.l.n.r.: Hubertus Heil, Generalsekretär der SPD, Ingo Bettels, NVL-Verbandssprecher, Joachim Poß, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion und Mitglied des Parteivorstandes, Uwe Rauhöft, Geschäftsführer des NVL

"Das Der NVL vertritt über die angeschlossenen Vereine mehr als 1, 5 Millionen Arbeitnehmer. Bei den Lohnsteuerhilfevereinen handelt es sich um eine Selbsthilfeeinrichtung von Arbeitnehmern für Arbeitnehmer.

Inhalt des Gesprächs waren die steuerpolitischen Aussagen im Entwurf eines Regierungspro-gramms der SPD sowie das vom NVL kürzlich vorgestellte Steuerkonzept.

Zwischen SPD und NVL besteht Einigkeit, dass der Staat auch in Zukunft handlungsfähig sein muss. Das setzt eine solide Finanzierung bei solidarischer Lastenverteilung voraus. Dazu gehört auch eine Verteilung der Gesamtsteuerlast nach Leistungskraft.

Bei den Vorschlägen zur Reform des Familienleistungsausgleichs, der Entlastung insbesondere von kleinen und mittleren Einkommen, dem konsequenten Vorgehen im Steuervollzug und gegen Steuerhinterziehung sowie einem einfachen und gerechten Steuersystem ist eine Übereinstimmung bei den Konzepten zu erkennen.

Eine Entlastung sollte zielgerichtet Familien sowie kleinen und mittleren Einkommen zugute kommen. Im unteren Lohnbereich sehen SPD und NVL eine Kompensation der Sozialabgabenbelastung als vorrangige Aufgabe. Im Hinblick auf die beste Methode zur Umsetzung besteht noch Gesprächsbedarf.

Presseinformation des NVL - Berlin, 26. Mai 2009

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